Potsdam-Pokal

Wettkampfauftakt 2015 in Potsdam
Kurzfristig erhielten wir eine Einladung zum Potsdam-Pokal von den Potsdamer Sportakrobaten. In Vorbereitung zu den Berliner Bestenermittlungen war das eine gute Gelegenheit für einige sich zu überprüfen.
Zur großen Überraschung sprang für das Grünauer Damenpaar Lena Beier / Frowine Meinel ein Pokal der WENA-Wettkämpfer heraus. Die Freude war riesig. Hinter ihnen auf dem zweiten Platz lag hier Alani Mandelt und Lea Arenz bei den Damenpaaren. In der gleichen Klasse starteten das Herrenpaar Vu Quy Le / Felix John-Hassan-Geshi souverän.
Als Podestler trat Konrad Wilhelm an, dem noch etwas die Schwierigkeit nach ganz oben fehlte. Die Aufregung brachten ihm leider einige Zeitfehler. Insgesamt war es schon ganz gut. Zur Berliner Bestenermittlung in 3 Wochen wird er es sicher besser machen. Etwas unglücklich sah Romy Wellhausen nach ihren Start am Podest aus. Der Start war für sie eine Notlösung, da ihre Partnerin Sofia sich in der Schule den Fuß verletzt hatte. So war es mehr ein Trainingsprogramm gewesen. Es zeigt aber deutlich, dass ein Podestprogramm nebenher günstig für den Leistungsaufbau ist.
Werner Hassepaß

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TiB1848 ist beteiligt am Newcomer 2014 der BTJ

 

Jim Förster zur Auszeichnung der Newcomer der BTJ  Januar 2015

Seit einigen Jahren tut die Berliner Turnerjugend etwas Gutes für ihre Mitglieder. Jährlich zeichnet sie ehrenamtliche Jugendliche als „Newcomer“ des Jahres aus. Das ist eine schöne Sache für die, die sich trotz Alltagslast besonders für ihren Bereich engagieren. Von unserer Sportakrobatik-Abteilung konnten wir schon einmal einen Jungens Sportler mit Vu Toan Le ins Rennen schicken. Er konnte damals leider nicht an der Auszeichnungsveranstaltung teilnehmen, weil er, inzwischen erfolgreicher  staatlicher Artistenschüler, sich während des Samstagstrainings eine Verletzung zuzog, die dringend behandelt werden musste. Toan ist immer noch Leitungsmitglied unserer Abteilung.
In diesem Jahr hatten wir Jim Förster vorgeschlagen, der mit seinem Training als Sportler immerhin 8 Deutsche Meistertitel nach Berlin holte, aber sich trotzdem immer sehr für die Belange unseres Sports engagierte, inzwischen Trainer und Kampfrichter. Wenn es irgendetwas in unserem Akrobatik-Zentrum zu erledigen gab (Aufbau der Halle 2007, Reinigungsaktionen, Vorbereitungen von Veranstaltungen u. a.),  war er und sehr oft mit der ganzen Familie sehr hilfsbereit zur Stelle.
Wir danken Jim Für sein Engagement!
Werner Hassepaß

Ohne Musik keine Akrobatik Januar 2015

Weiterbildungsseminar für Trainer: Musikschnitt mit allen Fassetten

Am 24. Januar 2015 veranstaltete die Turngemeinde in Berlin 1848 in ihrem Akrobatik-Zentrum ein Seminar zum Musikschnitt am Computer. Deutschland, so wurde im Allgemeinen festgestellt, hängt in Sachen choreografischer Gestaltung international hinterher. Das fängt schon mit der Musik an.
Mit dem Fachwissen aus ihrer beruflichen Tätigkeit, auch Produzent des DSAB-Trailers, konnte Susanne Hassepaß mehr vermitteln, als was man sich so am Anfang dachte. Gute Musik kann man gut im Internet von speziellen Firmen finden, die auch vom Klang  her auf dem modernsten Stand sind. Das ist aber nicht kostenlos. Vorhanden Musik lässt sich gestalten. Es könnte der dramaturgische Aufbau so gestaltet werden, dass er zum Aufbau von Elementen besser passt, Akzente können gesetzt werden und Weiteres. Sicher auch eine Anregung für andere Landesverbände im DSAB. Die Seminarteilnehmer konnten an ihrem Notebook in praktischen Übungen vieles ausprobieren. (siehe Foto) Vielleicht auch an andere Landesverbände oder an den DSAB weiterzuempfehlen.

Autohaus in Bernau Januar 2015

Auftritt im Autohaus in Bernau

Relativ kurzfristig rief eine Agentur an, um Veranstaltungsteile für die Jahreseröffnungen in Autohäusern zu vermitteln. Da waren wir mit der Sportakrobatik am rechten Fleck. Alles wurde organisatorisch vorbereitet. Entsprechend angepasst an die Gegebenheiten des Autohauses lief das Programm gemeinsam mit einer Tanzgruppe sehr erfolgreich mit viel Applaus.
Aus den Fotos leicht erkennbar war mit dabei Afaq Maharramli, eine Sportakrobatikdame aus  Baku, mehrfach international für Aserbaidschan zu WM und EM bzw. Internationalen Turnieren im Rennen.
Sie hatte im letzten Jahr ihren Abschluss als Trainerin an der Bakuer Sporthochschule gemacht. Wenn die Visaprobleme nicht zu hoch geschraubt werden, könnte sie bald für uns als Trainerin wirken.

Werner Hassepaß

Weihnachtsfeier 2014

 

Alle Jahre wieder – oder auch neu?

Alle staunten. Das 24. Weihnachtsfest der TiB-Sportakrobaten in der Turngemeinde in Berlin.
Ich kann mich noch erinnern, als die Sportakrobaten der BSG Fernsehelektronik aus Köpenick 1991 beim ersten Turntag des BTB mit dem Ostberliner Turnverband die Einigung beschlossen. Genauer genommen, der Ostverband löste sich auf und die Vereine traten in den BTB ein. Am Tisch saßen die Köpenicker Sportakrobaten mit den Vertretern der TiB zusammen und kamen schnell ins Gespräch. Daraus entstand im Handumdrehen das Angebot der TiB doch zu ihnen zu wechseln. Für beide von Vorteil, die TiB bekam eine neue interessante Sportart und die Köpenicker hatten das Gefühl, ein sicheres Dasein zu finden. Das Dasein haben sie bis heute bestens gefunden.
Natürlich war vieles fast wie immer seit wir in der Glogauer Straße sind. Die gesamte organisatorische Vorbereitung hat ein ähnliches Schema und der grobe Programmablauf ist sehr identisch.
Und trotzdem gibt es einiges an Neuem. Wir haben einige neue Mitglieder, die das bisher so nicht kannten. Andere kennen alles, aber sie bringen sich neu ein.
Von der Showprogrammgestaltung ist im Prinzip ein Resümee des vergangenen Jahres zu erwarten.
Unser bewährtes Leitungsmitglied und Trainer Vu Toan Le, gleichzeitig Schüler der Staatlichen Artistenschule, ließ sich zusätzlich etwas einfallen. Jim Förster half ihm dabei.
In den Urwald versetzt gestalteten die Sportakrobaten eine Geschichte mit Tanz und Akrobatik. Da konnten alle mitmachen, sogar die noch sechsjährige Elsa fand sich gut zurecht.
Anschließend zeigten in bunter Folge die Akrobaten Ausschnitte aus ihren Wettkampfprogrammen oder improvisierten kleine Zusatzprogramme wie beispielsweise die Grünauer Gruppe.
Schließlich konnten sie auf Erfolge des letzten Berliner Wettkampfes zurückblicken.  Neunmal Platz eins und weitere Medaillenplatzierungen zeigen ein gutes Aufbaupotential für das nächste Jahr.
Dabei waren schon national erfahrene, wie die Podestler  Aline Hafermaas, Rosalie Arenz und Leonie Kaiser und das Trio Phoebe Raabe / Aline Hafermaas / Leonie Kaiser.
Aber der Nachwuchs strebt nach oben und für das nächste Jahr haben wir uns viel vorgenommen, vorausgesetzt wir können bei den vielen Problemen die Trainingshäufigkeit halten oder gar verbessern. Ganz besonders sind hier das Mixpaar mit Rosalie Arenz / Matthis Lorenz, das Damenpaar Antonija Ivsic / Theresa Heilscher und das Herrenpaar mit Felix John Hassan / Vu Quy Le zu sehen.
Vieles hängt auch davon ab, wie wir unsere Trainerkapazität erweitern können.
Diejenigen, die im Frühjahr ihre Trainerprüfung (Marula Bröckerhoff, Leonie Kaiser, Theresa Heilscher, Matthis Lorenz und Rajab Hassan)  mit Bravour bestanden hatten, sind vorwiegend noch selbst aktiv, müssen sich an vielen Stellen  oft zu viel selbst behelfen.
Es gibt schließlich einige,  die in den höheren Wettkampfmodus rutschen müssen und einige, die in den Wettkampfbetrieb rein finden müssen.
Immer wieder eine  Pracht ist das tolle Büfett, an dem sich alle beteiligt haben. Das tolle dabei  sind die unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen.
Der „Weihnachtsmann“ verteilte die Julklappgeschenke und die Preise für den Bettenwettbewerb im Trainingslager, nicht unkritisch, denn einige hatten eine Mülltüte in ihrer Packung.
Nach buntem Treiben ging es ans Aufräumen, viele packten mit an, großes Dankeschön! Noch größeren Dank gilt aber Rosalie, Sofia, Elena und Antonija, die beim Reinigen und Einräumen der Halle phantastisches geleistet haben.

Werner Hassepaß

Berlin-Pokal 2014

Leider am verdienten Lohn vorbei

Unser Damenpaar Frowine Meinel / Lena Beier aus der Grünauer Gruppe waren in der WENA-Wertung  einmal die Gewinner, aber um die Pokalwertung fühlen sie sich betrogen. Nach einer Videokontrolle waren bei ihnen absolut keine Zeitfehler aufzufinden, aber zwei wurden ihnen abgezogen. Das hätte in der Pokalwertung sogar fast einen halben Punkt Vorsprung bedeutet.
Dass das Hauptkampfgericht uns TiB-Akrobaten scheinbar nicht so wohlgesonnen war, zeigte auch ein Zeitfehlerabzug bei Aline Hafermaas, die in Bestform sehr darauf achtete, alles genau auszustehen. Hier hatten die 3 Zehntel aber keine Bedeutung, zumal in der Pokalwertung für diese Gruppe sie von vornherein kaum eine Chance haben konnte. Als Schülerklasse mit maximaler Möglichkeit 8,0 Punkten in der Schwierigkeit zu bekommen,  hatte sie von Anfang an gegenüber der Jugend eine Benachteiligung bis zu 2 Punkten, weil dort ohne Probleme 10 Punkte erreicht werden können.
Wir bedauern dies ungenaue Herangehensweise des Hauptkampfgerichts  sehr, weil es die Atmosphäre unter den Berliner Sportakrobaten nicht gerade im positiven Sinne befördert.
Unsere Einstellung dazu, wir versuchen, uns weiterhin der Fairness nach bestem Gewissen zu stellen.
Auch wenn trotz unserem Trainermangel, es nicht einfach war in der Vorbereitung, so herrschte doch großer Kampfgeist in der gesamten Gruppe. Gegenseitige Hilfe war selbstverständlich und die Stimmung wurde auch,  wenn es nicht so ganz glücklich lief, immer hoch gehalten.
Schließlich brachte die Statistik 9 erste Plätz 4 zweite Plätze und 4 dritte Plätze für uns. Das kann sich bei insgesamt 38 Starts sehen lassen. Auch wenn in einigen Startbereichen nur einer am Start war, so war als Wertung für uns insgesamt eine Steigerung zu erkennen. Erfreulich insbesondere war, dass die neu zusammengesetzten Formationen richtig gut funktionierten. Hier zeigt sich, mit der guten Podestgrundlage gibt es guten Vorlauf. Dort, wo in Deutschland keine Sportschulen sind, wird dieses ähnlich stark immer mehr insbesondere für die Oberpartner als Leistungsvoraussetzungstraining angewendet.
Auch wenn bei den Jüngeren die Wettkampferfahrungen noch fehlen, habe sie ihre Übungen gut gemeistert. Da ist es durch aus verständlich, wenn da auch noch Fehler passieren. Es gehören auch immer die Umstände dazu. Einige habe in den Ferien das Training fleißig genutzt und das hat sich ausgezahlt, wie zum Beispiel bei Rosalie oder Sofia am Podest und auch Felix mit Quy. Andere haben in der kurzen Woche nach den Ferien sehr kämpfen müssen, aber es kam meistens doch eine Leistungssteigerung heraus. So auch für das Breitensporttrio mit Elena Lombardo / Liesa Graichen / Luzie Hohn.
Das Leistungstrio  mit Phoebe Raabe / Leonie Kaiser / Aline Hafermaas war einfach gut für das eigentlich zu geringe Training. Es war eine erhebliche Steigerung gegenüber den Deutschen Meisterschaften zu sehen.
Werner Hassepaß

 

 

 

 

 

 

 

Horst-Stephan-Pokal 2014

Platz eins für Leonie

Der Horst-Stephan-Pokal ist wohl das größte nationale Turnier in Deutschland und sicher auch das einzigste, wo der Namensgeber den Pokal überreicht.
Auch wenn es doch ein recht große Strecke ist, um nach Nieder-Liebersbach, einem kleinen Ort in Südhessen, zu kommen. Es lohnt sich immer. Was dieser Verein so auf die Beine stellt, ist immer wieder bewundernswert. Wer immer gerade in der Nähe ist, packt mit an. Probleme? Die gibt’s immer, aber die werden hier so einfach gelöst, dass man sich aus dem bürokratischen Berlin kommend wie in einer anderen Welt fühlt.
Übernachten konnten wir mit einigen anderen Vereinen in einer Nachbarhalle mit Schlafsack. Irgendwie kam man gut zurecht. Die meisten kannten sich schon gut aus. Aline von uns kannte man noch. Schließlich hatte sie auch schon gute Platzierungen hier geholt.
Den gesamten Samstag war Wettkampf. Wir waren mit dem Trio Aline Hafermaas, Leonie Kaiser, Phoebe Raabe und der Podestlerin Rosalie Arenz angereist, wobei aus dem Trio auch Aline und Leonie  Podest starteten.
Eine Anfrage vom Handy  zu Hause, wie war der Wettkampf? Antwort: Mittelprächtig!
Leonie belegt solide durchgeturnt Platz eins. Immerhin eine Medaille mal ganz vorn für sie.
Aline und Rosalie hatten beide Probleme mit ihren Handständen, wobei sich Aline bestimmt mehr ärgerte, denn ein Medaillenplatz wäre drin gewesen. So wurde es Platz fünf. Rosalie hatte sich in diesem Jahr in die Schülerklasse hineingearbeitet, was große Anerkennung verdient. Sie benötigt hier noch Wettkampferfahrung und eine gewisse Härte. Dafür war das hier gut.
Ähnlich ging es dem Trio, welches mit ihrer kombinierten Übung zum ersten Mal einen Wettkampf bestritt. Sicher hätte dieses und jenes noch besser sein können, aber da fehlte Einiges an Training.
Mit einem schönen gemeinsamen Abendessen wurde der Tag ausgeläutet, nein, jetzt wurden die Sportler erst richtig aktiv, denn eine lange Airtrackbahn wurde bis nach Mitternacht nicht kalt.
Eine LKW-freie Autobahn am Sonntag erleichterte die Rückfahrt für eine pünktliche Heimkehr.

Werner Hassepaß

 

 

Drachenfest 2014 mit TiB-Sportakrobaten

Sportakrobaten der TiB beim Drachenfest auf der Tempelhofer Brache

Am Samstag, 13. September 2014, war es wieder mal soweit. Schon im letzten Jahr bei herrlichem Wetter waren wir dabei. Schließlich steht das Gelände unseres Vereins genau auf der anderen Straßenseite. Unterstützt von einer Wohnungsbaugesellschaft (wie peinlich eigentlich, denn Wohnungsbauen wurde gerade in diesem Jahr dort abgewählt) wird Anfang September dieses Drachenfest organisiert. Eine besser geeignete Fläche ließe sich wohl in Berlin kaum finden.
Das sollten auch die Parkwächter“ Berlin Grün GmbH“ wissen und glücklich sein, dass das Volk hier gern herkommt und Feste feiert. Was allerdings gegenüber willigen Veranstaltern und engagierten Ehrenamtlichen an Gängeleien und Behinderungen aufgefahren wird, ist schon eine sehr peinliche Nummer, die kontrollierte Verhältnisse in der ehemaligen DDR bei weitem übertreffen.
Nun lieber das Erfreuliche.
Das Wetter spielte hervorragend mit. Es war zwar trübe, aber es blieb trocken. Ich selbst war am frühen  Morgen noch vom Klassentreffen der ehemaligen Kinder- und Jungendsportschule Abiturjahrgang 1962 von  Altenburg kommend unterwegs. Da sah es mit dem Wetter sehr mies aus.
Trotz  der etwas trüben Wolken war es doch nicht kalt. Damit gab es ideale Bedingungen.
Der Transport und alles Weitere waren vorher gut abgesprochen. Damit konnten wir unsere Auftritte pünktlich landen. Da geplante Auftritte von der Etage nicht zu Stande kamen, teilten wir unsere Einlagen in zwei Abschnitte, der erste Teil mit Podest,  gezeigt von Lena Beier und Antonija Ivsic. Sie machten ihre Sache sehr gut.
Und dann gab es noch ein Überraschung: Antonija hatte Geburtstag!
Sie hatte ganz gut überlegt ihre Geburtstagsfeier dorthin verlegt. Kuchen und Torte einschließlich Getränke hatten sie und ihre Mutter einfach mitgebracht.
Nachdem die beiden Formationen das Mixedpaar Rosalie Arenz / Matthis Lorenz und das Trio Phoebe Raabe / Aline Hafermaas / Leonie Kaiser gekonnt ebenfalls unter großem Beifall ihre Show beendet hatten, begann außerplanmäßig die Show der Geburtstagsfeier. Da wurde getanzt, im Handstand über die Bühne gelaufen und große Pyramiden gebaut.
Viele Zuschauer erlebten so eine richtige Volksfeststimmung. Und im Hintergrund die Drachen am Himmel!
Werner Hassepaß

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TiB-Tag des Sports, ein Familiennachmittag 2014

Sportakrobaten beim Tag des Sports

Das ist eigentlich eine schöne Veranstaltung insbesondere, wenn das Wetter schön ist.
So zum Ferienende war es natürlich nicht leicht da alles so zusammenzubekommen. Ein glücklicher Zufall kam uns zur Hilfe. Durch die Verlegung des Trainings-Camps nach Kienbaum verschob sich der Zeitraum eine Tag nach hinten. Wir kehrten somit eine Tag früher nach Hause.
Eine gute Mischung ergab sich für die knapp 20 Minuten für unsere Akrobaten. Im Trainingslager konnten wir eine zusätzliche Zeit nutzen, uns auf die kleinere Fläche der Bühne einzustellen.
Aus der Grünauer Gruppe war Lena Beier, mehrfach Berlins Beste am Podest in ihrer Altersklasse, gekommen. Besonders schön war auch der Auftritt von Antonija Ivsic, die ja ihre ersten Bewegungen im TiB-Sport-Zentrum machte und zu den Sportakrobaten delegiert wurde. Zu den Berliner Meisterschaften hatte sie in der „Bambiklasse“ gewonnen.
Unser Aushängeschild sind natürlich im Moment das Mixedpaar Rosalie Arenz / Matthis Lorenz und die Damengruppe Leonie Kaiser / Aline Hafermaas / Phoebe Raabe, die sich doch eindrucksvoll in Szene setzen konnten.
Danke für das TiB-Personal, welches immer hilfreich zur Seite stand.

Werner Hassepaß

 

Trainingslager 2014 in Kienbaum

Trainings-Camp 2014 in Kienbaum

Wie es der Zufall oder die Gegebenheiten die Dinge  manchmal steuern, so waren wir in diesem Jahr in Kienbaum, dem größten Bundesleistungszentrum in der Bundesrepublik, gelandet.
Kurzfristig hatte unser Stammort Zielona Gora uns absagen müssen. So schauten wir erst mal etwas betroffen aus der Wäsche. Was tun? Ich war schon über andere Wege viel unterwegs und so griff ich kurzerhand zum Telefon und rief in Kienbaum an. Ganz unbekannt war ich dort nicht, weil ich über das DFJW vor längerer Zeit schon Trainingscamps organisiert hatte. Eine Bremse stand für Kienbaum bisher mit dem Preis. Aber diese Hürde entpuppte sich durchaus als tragbar. Während in Polen die Preise erhöht wurden, ist Kienbaum bei seinen Preisen geblieben. Kienbaum sagte uns zu mit ähnlichem Preis wie jetzt in Polen und so stand der Vorbereitung nichts im Wege. Es kamen plötzlich noch einige hinzu, was die Rekordteilnehmerzahl auf 24 steigen ließ.
Unterkunft und Verpflegung waren absolut hochkarätig. Das habe alle sehr genossen.
Bis auf eine fehlende Deckenlonge waren auch die Trainingsbedingungen spitzenmäßig. Wir kamen so bestens eine Woche ohne Deckenlonge aus, weil wir so viel auch andere nötigen Dinge im Angebot hatten, sodass dieses kaum ins Gewicht viel.
So ein Trainingslager mit zweimal drei Stunden Training täglich ist sehr anstrengend. Diejenigen, die im Sommer ab und zu mal in der Halle oder auch öfter waren, hatten im Prinzip keine Probleme.
Mit allen konnten wir gut vorbereitet für die neuen Aufgaben wieder nach Hause fahren.
Mitten in der  Woche gab es für uns die Möglichkeit,  das Schwimmbad zur Lockerung für knapp 2 Stunden zu nutzen. Wir hatten die Halle fast alleine für uns. Da war ein richtiges Austoben angesagt.
Die Quartiere waren Zwei- oder Dreibettzimmer und sehr geräumig. Für Sauberkeit und Ordnung sorgte, wie in jedem Jahr, ein Kontrollgang der Trainer mit einer Punktetabelle von 1 – 10.
Die Gewinner stehen schon fest und werden zur Weihnachtsfeier entsprechend belohnt.
Ich kann auch sagen, dass die Punktetabelle voll ausgenutzt wurde, da einige vielleicht doch überrascht waren, dass früh die Betten gemacht werden müssen und rechtzeitig Aufstehen angesagt war. Die gesamte Ordnung kam bei den Reinigungskräften gut an, da es ihnen  beim Auszug die Arbeit für das nächste Team sehr erleichterte.

Werner Hassepaß