Hohe Auszeichnung für Olga

Vera Ciszak Preis des Berliner Turn- und Freizeitsportbundes 2013

Immer denkt unser Verein an die, die besonders viel leisten. Dass sich in dieser Hinsicht die Sportakrobaten nicht lumpen lassen, zeigte die Vergabe des Vera Ciszak-Preises 2013, denn es stand zum zweitenmal eine Frau aus unserer Abteilung dort.
Am 16. Dezember 2013 vergab der Berliner Turn- und Freizeitsportbund diesen Preis, die höchste Auszeichnung für Frauen im BTB. Zu den besten 10 Frauen in Berlin gehörte unsere Olga Wybranietz. Wir wissen, dass sie es hochgradig verdient hat und dazu gratulieren wir ganz herzlich!

Weihnachtsfeier 2013

 

Wie in jedem Jahr gibt es die Weihnachtsshow mit anschließendem Verzehr des Buffets und der Weihnachtsmann verteilt Julklapp-Geschenke. Immerhin, das war schon das 23. Mal. Das klingt alles sehr routiniert im Ablauf. Das sicher ist es das auch in bestimmten Phasen. Aber dann ist es das wiederum nicht, denn es werden neue Programmteile gebaut, Julklapplose mit neuen und alten Namen verteilt und vieles mehr.
Zur Eröffnung hatten sich Jim Förster, Felix Lagodka und Vu Toan Le und Rajab Hassan etwas einfallen lassen. Das kostete 2 Wochen viel Arbeit und Disziplin. Was da entstanden war konnte sich sehen lassen und hätte ohne Probleme auch Bestandteil der BTB-Show „Berlin rockt“ sein können. Allerdings war hier das Thema Mikl Jacksen.
Schön ist besonders, dass sich die jüngeren Leute hier kräftig mit einbringen konnten. Genauso in etwas kleinerer Version hatte  Theresa in Grünau ein Extraprogrammteil zusammengestellt.
Zwischendrin zeigten alle anderen ihre Wettkampfübungen teilweise in bestechender Form.
Sie hatten auch einen besonderen Grund. Es galt nicht nur den Eltern und Freunden alles zu zeigen, sonder auch unserem Ehrengast Olga Wybranietz.
Allen die uns dabei so gut geholfen haben sei hier herzlichen Dank gesagt!

Deutsche Meisterschaften am Podest Junioren 2013

 

Ab diesem Jahr finden die Deutschen Meisterschaften am Podest immer zu den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften statt. Das Erweitert das Programm zu den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften und entspannt die Situation zu den Deutschen Meisterschaften in den einzelnen Altersklassen. Das bedeutete in diesem Jahr einen weiten Weg von Berlin bis in das Saarland. Von uns waren drei in verschiedenen Bereichen gemeldet. Milu Chuh konnte nicht zu seiner Titelverteidigung gemeldet werden, da er durch seine Ausbildung an der Staatlichen Artistenschule  zeitlich nicht abkömmlich war. Dafür hatte er sich im November beim Zirkusnachwuchsfestival in Lugansk/Ukraine mit seinem Partner Vu Toan Le den zweiten Platz geholt.
Unser Teilnehmerfeld reduzierte sich ganz kurzfristig, weil Jim Förster erkrankte. Damit konnte er das erste Mal seit 2004 nicht an Deutschen Meisterschaften teilnehmen. Dabei lag die Chance für einen 9. Titel recht hoch.
Insgesamt lag diese Meisterschaft nicht so sehr mit Glück bedacht, auch wenn sich unsere mit dem Leistungsvermögen nicht verstecken müssen.
Marula Bröckerhoff starte in der Kategorie Junioren 1 und holte sich den sechsten Platz. Sicher war da noch ein bisschen mehr drin gewesen, aber ein Wettkampf hat immer seine besonderen Eigenheiten. So musste sie einmal bei ihrem Salto vorwärts, der ja sonst gut war, mit beiden Händen auf den Boden fassen. Das wird immer hart bestraft.
Noch kurioser ging es bei Felix Lagodka zu. Sein Gegner aus Riesa war nicht schlecht, aber dieser patzte in seiner Übung. Felix nach ihm dran, konnte danach seine Nerven nicht mehr so richtig in die Bahn bekommen, denn er sah alle Chancen sich den Deutschen Meistertitel zu holen. So setzte er gegenüber seinem Gegner noch einen drauf und fabrizierte zwei Patzer. Damit wurde er Deutscher Vizemeister mit einer Übung, die er am liebsten ganz schnell vergessen möchte, denn er weiß, er kann viel mehr.

Marula Bröckerhoff

 

Felix Lagodka

Berlin-Pokal 2013

Unsere „WENA“-Mannschaft einschließlich Kampfrichter

Unsere starken Podestler

 

Berlin-Pokal  dieses Mal gemeinsam mit Brandenburg

Fünfzehn Medaillen und davon zehn erste Plätz sind das Ergebnisses des ersten Berlin-Pokals gemeinsam mit Brandenburg. Das kann sich schon sehen lassen. Dazu kommt, dass von unserer Seite die meisten im Leistungsbereich gestartet sind. Und so ist das nun mit den Wettkämpfen. Hätten Marula Bröckerhoff und Felix Lagodka so ihre Übung zu den Deutschen Meisterschaften gebracht, hätte die Platzierung weitaus besser ausgesehen, nämlich Felix Platz 1 und Marula Platz 4.
Richtig hart hat es eigentlich Aline Hafermaas zu diesem Wettkampf getroffen. Sie turnte die absolut beste Übung in diesem Wettkampf, bestätigte ihr gutes Abschneiden vom Horst-Stephan-Pokal, aber gewann den Pokal in diesem Bereich trotzdem nicht. Das erkannten sogar die Oberkampfrichter als Mangel  in der Pokalwertung in diesem Leistungsbereich. Aline hatte in der Altersklasse Schüler regelbedingt eine ausgebremstes Schwierigkeitslimit nach oben. Damit war sie derjenigen in der Jugendklasse gegenüber von vornherein mit 1,5 Punkten benachteiligt. Die Qualität spricht für Aline, denn es fehlten ihr am Ende nur 0,3 Punkte zum Pokalgewinn.
Beim Tag zuvor ausgetragenen Wettkampf im WENA-Bereich  (Nachwuchsprogramm der Leistungssportschiene des DSAB) erreichte unser Mixedpaar Rosalie Arenz und Matthis Lorenz die absolut höchste Punktzahl des gesamten Wettkampfes und gewannen zu Recht den Pokal. Insgesamt lagen unsere Wettkampfteilnehmer mit ihren Punktzahlen weit über dem Durchschnitt. Wir waren auch der einzige Verein, der im gesamten Wettkampf neben unseren starken Podestlern alle internationalen Disziplinen abdecken konnte. Zum ersten Mal war von unserer Seite nach langer Zeit auch eine Herrenvierergruppe am Start. Auch wenn da noch nicht alles nach Wunsch lief, so zeigten sie schon einiges, was andere nicht bringen.
Unsere jüngeren Podestlerinnen waren an diesem Tag nicht so glücklich, denn es gab einige unglückliche Abgänge, die sonst nicht so passierten. So sind nun mal Wettkämpfe, das nicht immer alles so glatt geht, wie im Training.
Der Wettkampf hat wieder deutlichgezeigt, dass unserer Linie mit Podest zu beginnen, der richtige Weg ist. Wenn andere das noch nicht erkannt haben, so ist das bedauerlich, aber uns über sogenannte ungerechtfertigte Regelbeschränkungen einzugrenzen, ist und bleibt ein unfairer Vorgang im Berliner Turn-und Freizeitsportbund.
Erfreulich noch zu diesem Wettkampf: Von unserer Abteilung haben  zur gleichen Zeit Marula Bröckerhoff, Leonie Kaiser, Theresa Heilscher, Rajab Hassan und Matthis Lorenz die Kampfrichterpraxisprüfung bestanden, die innerhalb der Trainer-C-Ausbildung auf Anregung von Werner Hassepaß (Präsidiumsmitglied des DSAB) verlangt wird.
Werner Hassepaß

Theresa Heilscher

Felix Lagodka

Leonie Kaiser

Lea Sara Arenz und Yolanda Zelada Erlen

Eva Tiemke, Elena Heilscher und Frowine Meinel

Phoebe Raabe, Romy Wellhausen und Sarah Discacciati

Sofia  Joy Mäckel und Jahnou Köster

Rosalie Arenz und Matthis Lorenz

Hermann Trautwein und Vu Quy Le

Sofia Joy Mäckel

Vu Toan Le, Vu Minh Le, Vu Duc Le und Vu Quy Le

Horst-Stephan-Pokal 2013

 

Erfolgreich zum Horst-Stephan-Pokal in Nieder-Liebersbach 2013

Zunächst hatten wir einen Bus bestellt, da eine größere Mannschaft vorgesehen und gemeldet war. Das reduzierte sich kleckerweise. Zwei Damen erhielten von der Schule nicht frei, was in meiner persönlichen Sportgeschichte schon eine Einmaligkeit an Sportunmfreundlichkeit darstellte.
Wenn Sportler krank werden, wie Ulrike mit dicken Mandeln im Bett, die mit Luna zusammen turnt, so ist das höhere Gewalt und die Gesundheit geht absolut vor. Schließlich kam noch eine Einladung zur Tagung der Technischen Kommission des DSAB ausgerechnet an diesem Termin dazu. So reduzierte sich die Mannschaft auf Jim als Kampfrichter, Rajab als zweiter Fahrer, Felix als Betreuer und die beiden Starterinnen Aline und Leonie am Podest.
Um so erfreulicher der Wettkampferfolg: Aline (Schüler) und Leonie (Jugend) wurden jeweils zweiter in ihrer Altersklasse. Mit diesen Leistungen wären sie zu den Deutschen Meisterschaften in Medaillennähe gekommen.
Super, dass solch eine Leistungssteigerung zustande gekommen ist.

 Aline zur Siegerehrung in der Altersklasse Schüler

Leonie zur Siegerehrung in der Altersklasse Jugend

Die gesamte Mannschaft mit Jim Förster, Leonie Kaiser, Aline Hafermaas, Rajab Hassan und Felix Lagodka mit dem Namensgeber dieses Turnieres Horst Stephan in ihrer Mitte.

Familientreffen des LSB Berlin im Olympiapark 2013

Am 13. August diesen Jahres hatte der LSB Berlin wieder zum großen Familiensporttreffen eingeladen. Für die Berliner Turnerjugend gab es eine Extraveranstaltungsstrecke. Gern waren unsere Sportakrobaten dabei, um Teile ihrer Sportart darzustellen.
Das Wetter war ein wenig gemischt. Durch etwas starken Wind musste die Rückwand der Bühne entfernt werden. So gab es ringsherum Einblicke wie im Zirkus. Im Zweiten Teil gab es eine kurze Verzögerung, weil ein kleiner Regenschauer für ein bisschen Nässe sorgte. Glücklicherweise verzog sich die Wolke schnell. Alle fassten mit an, um einigermaßen trockene Bedingungen zu schaffen.
Schließlich konnten alle hochmotiviert in das Programm einsteigen.
Die Fotos sprechen für sich.

Werner Hassepaß

 

 

Sophia und Jahnou

Yolanda und Lea

Yara

Romy, Sarah und Phoebe

Duc, Minh, Quy und Hermann

Zwischendurch war etwas nass geworden

Minh, Duc, Quy und Hermann

 Lisa

Lena

Leonie

Theresa und Matthis

Sommertrainingslager 2013 in Zielona Gora

 

28.07. – 03.08.2013

Der Termin wurde schon im Trainingslager 2012 in Zielona Gora bestellt, denn die Tage der letzten Ferienwoche standen ja für Berlin schon fest. Für die meisten hieß das alles, dieses rechtzeitig in die Ferienplanung aufzunehmen. So waren so viele wie noch nie mit in Zielona Gora. Das dieses anstrengend ist, hatte sich schon herumgesprochen. Aber es hat damit auch etwas Gutes. Und Entspannungsbereiche wurden bestens dosiert mit viel Spaß genutzt.
Neben Werner waren dieses Mal Jim und Felix als Trainer mit. Um es gleich zu sagen, sie machten ihre Sache überdurchschnittlich gut. Die Trainingsvorgaben konnten alle, trotz  hoher Vorgaben von Olga, wunderbar gelöst werden.
Von Anfang an wurde viel Wert darauf gelegt, die körperlichen Voraussetzungen jedes einzeln zu verbessern. Das waren schon recht hohe Anforderungen: Vor dem Frühstück Stadionrunden laufen, Frühstücken, Zimmer aufräumen (dafür gab es Wettbewerbspunkte), 3 Stunden Training, Mittagessen, Pause, 3 Stunden Training, Abendbrot, eine Stunde Trampolin springen, und man glaubt es kaum, danach noch Fußballspielen.
Natürlich gab es mitten in der Woche auch ein Luftholen. Dazu bot das Spaßbad um die Ecke die besten Bedingungen. Das musst sogar zweimal genutzt werden.
Ein relativ kurzer Stadtgang musste auch mal sein. Schließlich ist der Stadtkern von Zielona Gora bestens saniert im altstädtischen Milljöh  und ein Eis essen bei den „Preisen“ tut allemal gut. In einem Supermarkt, davon gibt es in Zielona Gora in der Größe der „Metroläden“ mehrere, war eine Pflichtübung, schließlich wollte jeder noch etwas mit nach Hause nehmen, wo er meinte, das gibt es da nicht. Und wenn es schließlich Kartoffelchips waren?
Am letzten Tag war für eine Stunde ein sogenanntes Showing angesagt (so nennt man das heute), da zeigte jeder nochmal, was er geübt hat oder auch was er hinzugelernt hat.
Die Züge bei der Hinfahrt und bei der Rückfahrt waren ausgesprochen pünktlich, so dass dieses auch hervorragend funktionierte.
Alle, die das Trainingslager voll durch gezogen haben, kamen in bestem Zustand zurück. Die ersten Trainingstage zu Hause zeigten deutlich den Vorteil.

Werner Hassepaß

 

 

 

Autobahnbrücke 2013

 

 

Wir bauen eine Autobahnbrücke

Nachdem wir schon früher als geplant aufgrund eines Vertragsmissverständnisses unsere Heimreise antreten mussten, kam das eigentliche Abenteuer erst. Der Tank war fast leer und so war es natürlich dringend notwendig, eine kurze Pause zumachen.
Das ging alles recht schnell. Als die Fahrerin des Busses von der Kasse kam stand sie unter Tränen. Sie hatte anstatt Diesel Superbenzin getankt. Das weiß jeder Kenner, da durfte am Auto nichts mehr bewegt werden. Ein Schluck Diesel im Motor und man kann ihn wegschmeißen. Da war guter Rat teuer. Die Buszentrale in Berlin schickte einen Service, der das Auto leerpumpen sollte. Ehe der Service kam, dauerte es fast drei Stunden. Der versuchte das Diesel da wieder herauszubekommen. Allen Verzweiflungen  zum Trotz, es funktionierte nicht.
Schließlich entschloss sich die Zentrale in Berlin einen Ersatzbus zu schicken. Von Berlin benötigte dieser auch seine Zeit. So konnte in der  Nacht gegen ein Uhr die endgültige Heimfahrt stattfinden.
Was aber so auf  dem Geländer der Tankstelle Stolpe-Süd passierte erzählte Olgas Fotoapparat.

Werner Hassepaß

WENA-Deutschland-Pokal 2013

 

 

WENA-Deutschland-Pokal 2013

Da wir mehrere Formationen zu den Berliner Meisterschaften mit diesem WENA-Programm in der Aufbaustufe 1 am Start hatten, wurde uns klar, dass wir eine komplette Mannschaft als Verein hatten. Andere Vereine waren mit diesem Programm nicht am Start gewesen. Wir hatten aber auch im Vergleich die besseren Leistungen in den Bewertungen  geboten.  Kurzer Hand entschlossen wir uns auf diesen WENA-Deutschland-Pokal vorzubereiten. Da dieses in der Regel Mannschaften der Landesverbände sind, teilte ich diese der Fachwartin im BTB mündlich mit. Ich stieß auf wenig Gegenliebe. Sie meinte, es seien die anderen Vereine nicht daran beteiligt. Das wäre insofern richtig gewesen, wenn die anderen Vereine Starter  zu den Berliner Bestenermittlungen gehabt hätten. Das war aber eindeutig nicht der Fall. Dieses Programm ist die leistungssportliche Schiene im Deutschen Sportakrobatik Bund. Die meisten Berliner Vereine verfolgen aber die breitensportliche Schiene und haben bedauerlicher Weise zu wenig Sachkenntnis in diesem Bereich und bremsen den Berliner Fachverband  BTB damit aus. Dass wir 1989 für Deutschland Freiheit gewonnen haben, haben bis heute einige noch nicht verstanden. Gerade im Nachwuchsbereich müssten alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden.
Wir haben eine Mannschaft als TiB-Mannschaft gemeldet und die Zulassung bekommen. Um es gleich vorneweg zu nehmen. Wir haben uns da nicht blamiert. Mit dem jüngsten Teilnehmerschnitt von 11 Jahren, haben wir durchaus mithalten können. Schließlich gab es für alle nur wenige Wettkampferfahrungen und so ein großer Wettkampf war für alle etwas Neues. Alle turnten ihren besten Wettkampf in diesem Jahr. Das fleißige Trainieren insbesondere in der letzten Woche, war oft sehr mühsam, um Details zu verbessern. Hier haben wir gesehen, dass es sich gelohnt hat. Es gibt insgesamt noch zu viele kleine Fehler, die sich eben summieren. Da ist bei  mehr Präzision noch ein ganzer Punkt mehr drin. Das schöne ist, bei allen ist die Motivation enorm gestiegen. Sie wissen, dass sie noch Besseres können. Glückwunsch an die Mannschaft, die einen so tollen Wettkampf geliefert hat. /Einige Fotos Kim Löffka)

Werner Hassepaß

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


DM Podest Schüler / Jugend 2013

Deutsche Meisterschaften Podest Schüler und Jugend 2013

Noch bis Anfang Juni lief die Vorbereitung recht gut uns alle waren bestens eingestellt. Als eine qualifizierte Starterin aus Dresden absagte konnte Leonie  als Nachrücker diese Startmöglichkeit wahrnehmen. Vier bis fünfmal wurden die Übungen in einem Training problemlos geturnt. Tücke kam mit der Klassenfahrt Mitte Juni. Beide kamen richtig krank nach Hause. Damit war die Höchstform zunächst futsch. Glücklicher Weise begannen die Sommerferien, was ein wenig Ruhe brachte. Trotzdem musste noch etwas Training sein, aber zur ganz hohen Form langte es noch nicht.
Aline war da etwas besser dran. Bei war es eher eine Sache ihrer inneren Stabilität. Im Training war sie fast Weltmeister, aber im Wettkampf zeigt sie plötzlich kleine Schwächen. So passierte es auch dieses Mal. Zu den Ostdeutschen Meisterschaften hatte sie sich noch so gut geschlagen. Zu den Deutschen Meisterschaften zeigte sie plötzlich beim letzten gedrehten Element Unsicherheiten. Bis dahin eine tolle Übung, aber bei Deutschen Meisterschaften wird sowas hart bestraft. Am Ende wurde es Platz 10 in der Schülerklasse.
Auch Theresa hatte sich am Anfang des Wettkampfes in der Jugend nicht so fest im Griff und ging beim Handstand ab. Was sie noch zu den Ostdeutschen Meisterschaften so toll meisterte, gelang ihr hier nicht und somit wurde es Platz 9. Die stabilste Übung unserer Starterinnen brachte noch Leonie, die ihre Übung richtig durch turnte, aber auch drei Zeitfehler hinnehmen musste.  Sie erreichte mit ihrem Wettkampf Platz 7. Für alle war es ein Erfolg der erstmaligen Teilnahme an Deutschen Meisterschaften.

Werner Hassepaß