TiB-Akrobatik-Sommerfest 2013

TiB-Akrobatik-Sommerfest 2013

Am 16. Juni 2013 war unser Sommerfest auf dem Plan. Ursprünglich hatten wir als Wettkampf den SFB-Pokal in Brandenburg mit eingeplant, aber da wir keine Einladung erhielten, habe wir uns mit unseren Nachwuchs mehr auf das Sommerfest konzentriert. Es sollte eine kleine Show werden mit gleichzeitiger Vorbereitung auf die Deutschen Meisterschaften am Podest Schüler und Jugend. Da gab es doch einiges an Stress zu bewältigen. Ungewohnte Krankheiten und Klassenfahrten brachten einige völlig aus dem Rhythmus. Schließlich ereilte uns noch die Nachricht, dass einem Schüler der Staatlichen Artistenschule beim Training dort ein schlimmer Unfall passiert. Mit seinem Partner, beide bei uns Mitglied, wollten sie an der Show teilnehmen. Wir wünschen dem Joschi, z. Zt. noch im Unfallkrankenhaus, alles Gute und beste Genesung.
So zeigten alle, die für den Wettkampf in Kiel am WENA-Programm nominiert waren,  ihre Übung mit zusätzlichen Einlagen von der Grünauer Gruppe. Aline konnte als einzige ihre Podestübung zeigen, denn Theresa und Leonie hatten die Klassenfahrt so sehr genossen, dass sie zunächst beide richtig krank waren.

Das Büfett nach dem Programm war wieder fantastisch. Insbesondere die frischen Erdbeeren mit besonderer Sahne mundeten sehr.

Werner Hassepaß

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sportlerehrung der TiB für 2012

 

TiB-Sportlerehrung

Die Abteilung Sportakrobatik gehört mit zu den erfolgreichsten Abteilungen in der TiB. So ist es nicht verwunderlich, dass die Sportakrobaten zu den Zahlreichsten einer Abteilung gehörten, die von Klein bis Groß zu Sportlerehrung des Vereins geladen waren. Im ganz neuen Ambiente auf dem Gelände des neuen Wassersportzentrums in der Nähe von Schöneweide an der Spree gelegen, war das ein Start mitten in den Frühling. Bei richtig schönem Wetter war das  eine schöne Idee. Lediglich die Demos von „Links“ und „Rechts“ in Schöneweide blockierten einen pünktlichen Anfang.
Wie immer trugen unsere Akrobatinnen zum Inhalt des Programmes mit bei. Milu Chuh als Deutscher Meister (einziger im  Jahr 2012 im Leistungsport im Berliner Turn und Freizeitsportbund bei den Senioren) war leider erkrankt. So sprangen Leonie Kaiser und Theresa Heilscher zu zweit am Podest für ihn ein und Aline Hafermaas, dritte der diesjährigen Ostdeutschen Meisterschaften, zeigte ihre Kür auf verkleinerter Fläche.
Hier unsere Erfolge:

Erfolge 2012

Berliner Bestenermittlungen

Podest Bambiklasse
Lena Beier                                                                        Platz 1
Yara Krismer                                                                  Platz 2
Rosalie Arenz                                                                  Platz 3

Podest Nachwuchsklasse bis 14 Jahre
Frowine Meinel                                                               Platz 2

Podest Nachwuchsklasse über 14 Jahre
Marula Bröckerhoff                                                      Platz 1
Theresa Heilscher                                                          Platz 2
Lisa Graichen                                                                   Platz 3

Herrenpaar WENA Grundstufe A
Vu Quy Le / Hermann Trautwein                            Platz 2

Damenpaar WENA Grundstufe A
Lea Sara Arenz  / Yolanda Zelada Erlen                Platz 2
Elena Heilscher / Eva Tiemke                                    Platz 3

 

Berliner Meisterschaften

Podest Schüler
Aline Hafermaas                                                             Platz 1
Leonie Kaiser                                                                   Platz 2

Podest Jugend
Mila von Kurnatowski                                                  Platz 1

Podest Junioren 1
Felix Lagodka                                                                   Platz 1

Podest Junioren 2
Milu Chuh                                                                         Platz 1

 

 

 

Ostdeutsche Meisterschaften Podest

Schüler
Aline Hafermaas                                                             Platz 6
Leonie Kaiser                                                                   Platz 7

Jugend
Marula Bröckerhoff                                                      Platz 2

Deutsche Meisterschaften Jugend Podest

Marula Bröckerhoff                                                      Platz 6
Mila von Kurnatowski                                                 Platz 10

Deutsche Meisterschaften Junioren / Senioren Podest

Junioren 1
Mila von Kurnatowski                                                  Platz 5
Marula Bröckerhoff                                                       Platz 7
Felix Lagodka                                                                   Platz 1

Junioren  2
Jim Förster                                                                       Platz 1

Senioren
Milu Chuh                                                                         Platz 1

 

 

 

 

 

Ostertest 2013

Rosalie gewann vor Phoebe und Sofia den größten Osterhasen.

 

In Grünau holte Leonie vor Frowine und Lena den größten Osterhasen

 

 

 

Ostertest – Kraft und Beweglichkeit 2013

Jedes Jahr überprüfen wir ein Mal die Leistungsfähigkeit unserer Wettkampfsportler. Dazu haben wir uns die Osterzeit ausgesucht. So entstand die Besonderheit, die Teilnahme wird mit einem Überraschungsei  belohnt und die Sieger von eins bis drei erhalten dazu einen Goldenen Osterhasen.
Da Ostern in diesem Jahr sehr frühzeitig lag, wurde das Ganze auf nach Ostern verlegt. Die Leistungen und die Osterhasen waren mindestens genauso gut. Die Osterhasen gewannen in Grünau Leonie, Frowine und Lena. Dort gab es zum Abschluss einige Naschereien zur Belohnung aller Beteiligten und Lena hatte extra einen Kuchen gebacken.
In der Glogauer Straße gewannen den Osterhasen Rosalie, Phoebe und Sofia. Insbesondere Rosalie legte besonderen Ehrgeiz vor.
Bei den „Großen“ war die Teilnahme situationsbedingt gering.

Werner Hassepaß

Impressionen von Test:

Kniebeugen nach Zeit

 

Rosalie beim Vordehnen

 

Sofia hat gut Lachen, sie belegte Platz drei vor ihrem Partner Jahnou

 

Klettern nach Zeit

 

Auswertung von Jim und Felix

 

Vorbereitung Dehnung, Lena mit viel Energie

 

„Briefmarke“

 

 

Ostdeutsche Meisterschaften 2013

Trainerin Olga mit Leonie, Aline, Theresa und Jim als Kampfrichter

 

Ostdeutsche Meisterschaften – zweimal super einmal Pech

In der ersten Startserie der Podestler in der Schülerklasse setzte Aline Hafermaas gleich ein großes Achtungszeichen. Mit einer ganz sauberen Übung mit hoher Konzentration wurde sie dritte mit 0,15 Punkten hinter der Erstplazierten und mit 0,05 Punkten hinter der Zweitplazierten. Das löste gleich großen Jubel bei ihrer Trainerin Olga Wybranietz aus, denn endlich hatte Aline im Wettkampf gezeigt, was sie wirklich kann.
Im letzten Jahr hatte  Aline die Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften sehr knapp durch Zeitfehler verpasst. Das war sogar den Sachsen noch in Erinnerung.
Ein lachendes und ein weinendes Auge gab es in der Konkurrenz der Jugend. Theresa Heilscher hatte sich endlich ihren Handstand erkämpft, ist aber immer noch ein Risikoelement. Sie kämpfte und schaffte mit einem guten 4. Platz die Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften.
Richtig bedauern und trösten mussten wir Leonie Kaiser. Sie turnte bis zum letzten Element alles nach ihrem besten Vermögen und verpatzte ihr letztes Element völlig, welches sie sonst so sicher brachte. Damit steht leider hinter der Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften, sie hätte es spielend schaffen können.
Jim Förster bewährte sich das erste mal außerhalb von Berlin als Kampfrichter.
Fazit ist, dass zwei zu den Deutschen Meisterschaften am 22. Juni nach Kiel fahren.

Werner Hassepaß

Zwei ganz glücklich Olga und Aline

 

 

 

 

 

 

Heimtraining in den Osterferien 2013

Heimtraining in den Osterferien 2013

Als wir 3 Wochen vor den Osterferien feststellten, dass relativ viele in den Osterferien nicht weg fuhren,  setzten wir für die Werktage ein Ganztagstraining an. Wir Trainer staunten nicht schlecht, als wir den ersten Tag in die Halle kamen: Mehr als 20 Aktive waren anwesend. Das lohnte sich richtig. Wir trainieren von 10:00 bis 13:00 Uhr, 2 Stunden Mittagspause und von 15:00 bis 18:00 Uhr. Vormittags war vorwiegend der athletische Bereich des Oberkörpers einschließlich Beweglichkeit dran und nachmittags vorwiegend alles was mit dem Springen zu tun hatte. Das Mittag wurde uns hervorragend in Eigenproduktion von Sinas  Mama serviert, was doch allerhand Kosten sparte. Geschmeckt hat es uns wie zum Tellerablecken. Den Rest der Mittagspause hieß es ausruhen mit Beispielen ansehen von den WM im letzten Jahr über einen Beamer. In der zweiten Ferienwoche geht es munter weiter.

Sinas Mama versorgte uns bestens!

 

 

Berliner Meisterschaften und Bestenermittlungen 2013

 

Als Abschluss des Wettkampfes stand Milu Chuh auf der Wettkampffläche. Er bildete den Höhepunkt des Tages, denn niemand konnte so eine hohe Schwierigkeit aufbringen wie er. Alle TiB-Akrobaten fieberten mit ihm: bloß keinen kleinen oder größeren Fehler. Milu hatte schon den gesamten Nachmittag seit Wettkampfbeginn ständig am Podest trainiert. Schließlich stand ein Konkurrent neben ihm aus Hellersdorf. Und der war auch nicht von schlechten Eltern. Milu turnte seine Übung gut durch. Er wurde deutlich Berliner Meister.
Das verdankte er natürlich auch der geschlossen hinter ihm stehenden TiB-Mannschaft. Insgesamt holte die TiB-Akrobaten fast die Hälfte der zu vergebenden Medaillenplätze. Sicher waren da einige Alleinstarter auf dem Podest, aber die Hälfte davon wurde auch deutlich Berliner Meister oder Bester.
Nicht alles lief nach Wunsch. Mit einigen Punktzahlen sind wir absolut nicht zufrieden. Da ist noch viel mehr drin. Diejenigen, die bisher ein gutes Grundlagentraining ernsthaft mitgemacht haben, waren im Vorteil, wie beispielsweise die neue Damengruppe mit Sarah, Phoebe und Romy, das Damenpaar Luna und Ulrike, oder Lena am Podest. Wer noch mehr im Training auf gestreckte Beine achtet, auch beim Krafttraining, wird das positiv beim Wettkampf merken.
Zu den Berliner Meisterschaften brachten die meisten die nötige Punktzahl, sie sind aber schon erfahren genug, um ihre Schwachpunkte zu erkennen. Bei Leonie und Theresa die gegen eine starke Konkurrentin das Nachsehen hatten, machte sich auch noch das Trainingsdefizit durch die umlaufende Grippe bemerkbar, die beide mindestens eine Woche bremste. Das Manon noch nicht die ganz hohe Punktzahl schaffen konnte war schon vorher klar, aber der Start in der höheren Klasse war ein großer Erfolg für sie.
Insgesamt blieben die TiB-Akrobaten deutlich die Nr. 1 in Berlin. Selbstkritisch sehen wir, da ist noch Besseres drin. Die neuen internationalen Kriterien für die Artistiknote werden uns entgegen kommen. Mir war es nicht verständlich, wie jemand mit der Artistiknote 1,5 Punkte bei einer genau ausgezählten Choreografie mit hohem Showwert unter der Techniknote bleiben konnte. Eine Kampfrichterweiterbildung in dieser Richtung ist dringend notwendig. Unsere sind in dieser Richtung bei hoher Einsatzbereitschaft mit Olga Wybranietz, Philipp Siefert, Jim Förster, Vu Toan Le und Felix Lagodka sehr aufgeschlossen.

Werner Hassepaß

 

Gemeinsames Aufwärmen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Medaillenträger der Berliner Meisterschaften 2013 und unsere Kampfrichter

Potsdampokal, Test für die Berliner Meisterschaften

 

Potsdampokal, Test für die Berliner Meisterschaften

Neu ins Leben gerufen wurde der Potsdam-Pokal, der den früheren Delphin-Pokal ersetzt. Die Abteilung Sportakrobatik vom SC Motor Babelsberg hatte sich eine neue Leitung geschaffen, die sich mit den Gegebenheiten erst mal zurechtfinden musste. Dank von dem Erfahren Dieter Koch (zeichnete schon zu DDR-Zeiten für die Sportakrobatik verantwortlich) klappte alles recht gut, insbesondere in Bezug auf die Berechnung der Ergebnisse. Dem Kampfgericht war, auch für die Eltern auffällig, die Tendenz für die Brandenburger zu spüren. Unsere Kampfrichter leisteten ausgezeichnete Arbeit,

 

wurden aber immer wieder vom Chefkampfrichter  korrigiert. Dagegen ist kaum Widerspruch möglich.
Trotzdem waren wir nicht ohne Erfolge. Das Herrenpaar konnte sich mit seiner Punktzahl ganz vorn behaupten.

In der Bambiklasse gewann souverän Maria Buschner

und das Damenpaar

erreichte Platz zwei. Nicht ganz zufrieden waren sicher unsere anderen Podestlerinnen,

 

 

 

die sich vielleicht etwas mehr erhofft hatten. Ihre Übungen waren wohl die saubersten des gesamten Wettkampfes, aber Brandenburger Regeln  nahmen ihnen zusätzlichen Punktabzug. Das ist nicht weiter schlimm, denn es war eine gute Vorbereitung für die Berliner Bestenermittlungen Mitte März. Dann heißt es einfach: Noch besser sein!

Werner Hassepaß

Frau Raabe

Training für unseren Nachwuchs im TiB-Akrobatik-Zentrum

Letzten Freitag waren über 20 Kinder um die 10 Jahre alt zum Training im TiB-Akrobatik-Zentrum. Dazu kommen noch die „Großen“ mit ihrem Training. Die kleine Halle ist so knackenvoll. Wie bewältigen wir das und was tun wir so?
Drei Trainer, Jim Förster, Felix Lagodka und Werner Hassepaß beschäftigen sich mit ihnen.


Im Vordergrund steht die Grundlagenausbildung für alle. Denn nur mit einem allseitig gut durchtrainierten Körper lässt sich gesund die Sportakrobatik betreiben. Das wird vieler Orts noch nicht immer so verstanden. Da wird oft so viel in die Kinder noch zusätzlich hineingestopft, was sicher gut gemeint ist, aber dem Betreiben der Akrobatik nicht gut tut. Die Sportakrobatik gehört zu den äußerst trainingsintensiven Sportarten. Einmal in der Woche Training ist eigentlich kein Training, sonder nur auf Bewegung ausgerichtete Beschäftigung. Damit funktioniert die Akrobatik aber nicht, denn wir wollen die Kinder ja nicht kaputt machen. Wer nur Beschäftigung sucht, ist bei uns falsch.


Die meisten haben das verstanden und immer mehr kommen auch zum dritten Training (sonst 2 Mal montags und freitags) am Mittwoch. Diese Kinder machen auch die meisten Fortschritte und sind auf dem besten Weg, gute Akrobaten zu werden. Natürlich ist das für die Familien nicht immer einfach das organisatorisch in den Griff zu bekommen. Für mich ist das nichts Neues. Ich habe auch Kinder, die inzwischen längst erwachsen sind.
Es sind gut talentierte Kinder dabei, die nur zwei Mal in der Woche kommen. Sie müssen allerdings zuschauen, wie andere mit mehr Training ihnen leistungsmäßig einfach davonziehen. Das ist nicht immer einfach, das zu verdauen.
Bisher wurde, und das auch weiterhin, Wert auf das Grundlagentraining gelegt. Darauf aufbauend wird es in Zukunft dazu kommen, dass immer mehr auch Paare und Gruppen gebildet werden (das eigentliche Ziel in der Sportakrobatik), die so gemeinsam zu Wettkämpfen starten werden.

Hier tritt ein weitere Problematik auf: fehlt einer, geht kein gemeinsames Training. Hier bitte ich alle Beteiligten, darauf zu achten, dass solche kleinen Teams funktionieren. Es wird den Aktiven mehr Freude bringen als nur diese Einzelstarts am Podest  (Wir sind kein Kinderturnverein zum Durchlauf allgemeiner Körperertüchtigung). Diese sind weiterhin für die Grundlagenausbildung notwendig, aber Ziel sind die internationalen Disziplinen Paare und Gruppen.

Werner Hassepaß